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Kalkschulter

Kalkschulter-Tendinosis calcarea

Bei der Kalkschulter-Tendinosis calcarea kommt es aus bislang ungeklärter Ursache zu Kalkeinlagerungen der Sehnenansätze der Rotatorenmanschette, insbesondere bei Menschen im mittleren Lebensalter.

Mögliche Erklärungsansätze sind anlagebedingte Minderdurchblutungen an den Sehnenansätzen, Umbauprozesse der Sehnen im Rahmen altersbedingten Verschleißes aber auch mögliche halswirbelsäulenbedingte Erkrankungen. Je nach Lage und Größe der Verkalkungen kommt es zu mehr oder weniger starken Beschwerden, die meist beim Heben des Armes und insbesondere auch nachts auftreten können. Da die Erkrankung eine hohe Selbstheilungsrate zeigt, sind zunächst nach Diagnosesicherung mittels Röntgenbild und Sonographie konservative Maßnahmen möglich.

Die operative Behandlung wird nach ausbleibendem Erfolg trotz konservativer Behandlungsmaßnahmen notwendig. Dabei wird der Kalkherd nach vorheriger Spiegelung des Schultergelenkes aufgesucht, eröffnet und entfernt. Besteht gleichzeitig ein Engpasssyndrom, so führen wir in gleicher Sitzung eine Vergrößerung des Gleitraumes für die Sehnen - endoskopische subacromiale Dekompression - durch.