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Engpasssyndrom

Schulterengpasssyndrom - Impingementsyndrom

Unter dem Begriff Impingement-Syndrom - "Einklemmungs- oder Engpasssyndrom" - werden mehrere Krankheitsbilder zusammengefasst.

Anatomisch gesehen besteht zwischen dem Oberarmkopf, den Sehnen (Rotatorenmanschette) und dem Schulterdach von Natur aus eine Enge, die bei hinzutretenden krankhaften Veränderungen zu einer chronischen Reizung führen kann. Gefolgt von einer zunehmend schmerzhaften Bewegungseinschränkung der Schulter bis hin zu erheblichen Ruheschmerzen. Besonders Sportler mit Überkopfsportarten wie Tennis oder Handball, Basketball u.a., aber auch bestimmte Berufsgruppen prädisponieren zu der Entwicklung dieses Krankheitsbildes.

Als Ursache kommen neben Ungleichgewichtigkeiten der schulterstabilisierenden Muskulatur und Fehlhaltungen der Wirbelsäule auch folgende Faktoren für das Impingement-Syndrom in Frage:

  • Schulterdachverkrümmung (Acromionverkrümmung)
  • Schultereckgelenksarthrose (AC-Arthrose)
  • Sehnenentzündungen - Reizungen - Risse ( Rotatorenmanschettenruptur)
  • Sehnenverkalkungen (Tendinosis calcarea)
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis subacromialis)

Die Sicherung der Diagnose des Engpasssyndroms erfolgt neben der Ermittlung des Beschwerdebildes und der klinischen Untersuchung im wesentlichen mit der Sonographie, Röntgenuntersuchung und Kernspintomographie.

Erzielen konservative, symptomatische Therapien keine Besserung, so ist das operative Vorgehen durch die Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach die Methode der Wahl. Dieses minimal invasive Vorgehen bezeichnen wir als Endoskopische subacromiale Dekompression auch ESD genannt.